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Meine Geschichte wie ich zum Mörder wurde... (Jeff the Killer Vorgeschichte)

Sie war wieder da! Monatelang hatte ich meine Ruhe…und jetzt?! Ich sah sie an. In ihren grünen Augen glitzerte der Wahnsinn. Das leichte Lachen war sexy und angsteinflößend zugleich. Ihr weißes Tanktop war voller Blutspritzer. Die schwarze enge Hose betonte ihre dünnen Beine. Ihre Springestiefel standen vor Dreck und ihre roten Haare waren zu einem Zopf zusammengebunden. „Na Süßer? Warum starrst du so? Hast du mich etwa vermisst?“, ihre zarte Stimme hatte etwas bedrohliches. Ich antwortete nicht auf ihre Frage, sondern stellte selbst eine: „Wo warst du?“. Ich konnte ihr nicht sagen, dass ich sie wirklich vermisst hatte, denn das würde sie nur benutzen um mich zu ärgern. „Och…mal hier und mal da…!“, sagte sie und zog kurzerhand ihr Shirt aus. Sie hatte einen wunderschönen Körper. Andere finden sie hässlich. Viele Narben zeichneten ihren dünnen Körper. Ihre Rippen konnte man deutlich sehen. Der schwarze Spitzen-BH, der ihre relativ großen Brüste hielt, stand ihr sehr gut. Sie wanderte zu meinem Schrank und öffnete ihn. „Kann ich dein Nirvana Shirt haben?“, fragte sie zuckersüß und schenkte mir ein verführerisches Lächeln. „Nur wenn du es nicht kaputt machst oder es mit Blut einsaust!“, antwortete ich und sah sie finster an. Was machte sie hier? Sie musste verschwinden! „Also ich bin fertig! Gehen wir zur Schule!“, sagte sie fröhlich, hakte sich bei mir ein und wollte gehen. Ich blieb standhaft und sah sie an. „Wer war es diesmal, Roxann?“ „Geht dich überhaupt nichts an!“, ihr Gesicht war ganz nah vor meinem. Sie war eine sehr dominante Person, weswegen auch alle Angst vor ihr hatten. Durch diese Angst wurde sie immer stärker und machte es ihr nur noch leichter ihre Opfer zu verführen. Ich kenne sie so viele Jahre, aber mir hatte sie noch nie wehtun wollen. Ich weiß nicht mal mehr woher ich sie eigentlich kannte. Mir konnte sie auch gar nichts tun. Wäre mir auch egal. Ich wohne in einer kleinen Wohnung. Ich habe keine Eltern. Sie starben bei einem Autounfall. Das Auto kam von der Straße ab und überschlug sich 5-mal bis es in den See stürzte. Niemand weiß wie das passieren konnte. Mir wurde die Geschichte von den Polizisten so erzählt. Ich war dabei. Am Rücksitz. Ich habe mir bei diesem Unfall eine starke Kopfverletzung zugezogen. Als ich im Krankenhaus aufwachte konnte ich mich an nichts mehr erinnern. An gar nichts. Nicht mal an meinen Namen. Mein Leben. Meine Eltern. Mittlerweile habe ich mir selbst ein Leben aufgebaut. Ich habe sogar Menschen die immer für mich da sind, meine Freunde. Jason, mein bester Freund. Lisa, seine Freundin. Vicky, meine Freundin und Roxy, meine…HALT…was dachte ich da?! Sie war keine Freundin! Sie war bloß ein kranker und vor allem schlechter Mensch! Ein Psycho und eine Lügnerin! Doch irgendwie…gefiel mir das. Seufzend nahm ich meinen Rucksack. „ Du bleibst hier! Wenn dich jemand siehst bist du dran…das weißt du doch! Chips sind im Küchenschrank und Bier um Kühlschrank. Mach´s dir gemütlich!“, sagte ich sarkastisch aber befehlend. Roxy nickte zufrieden und ließ sich auf mein Bett fallen. „Und…bau keinen Scheiß!“, ermahnte ich sie. Sie grinste mich an und winkte mich zu sich. Ich ging zum Bett und sah auf sie herab. Plötzlich schnappte sie sich den Kragen meines Shirts und zog mich zu sich herab. „Danke!“, sagte sie kühl. Ich nickte und wollte gehen. Doch sie hielt mich fest. Sie legte den Kopf schief und sah mir tief in die Augen. Ich bekam eine Gänsehaut, diese Situation erregte mich irgendwie. „Lass los, ich hab eine Freundin!“, sagte ich laut und drehte ihr das Handgelenk etwas um. Es tat ihr nicht weh aber sie ließ los. Ich verließ mein Zimmer und hob die Hand zum Abschied. Ich sperrte die Haustüre hinter mir zu und machte mich komplett verwirrt auf den Weg zur Schule.
8.2.16 17:27
 
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